Investoren

Investoren sind Akteure am Kapitalmarkt und werden daher auch als Anleger oder Kapitalanleger bezeichnet. Ziel ihrer Tätigkeit ist in der Regel die Erwirtschaftung von Gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, versucht ein Investor stets, in möglichst rentable Objekte zu investieren. Bei Immobilien liegt das Hauptaugenmerk bei langfristigen Anlagen vor allem auf der Erwirtschaftung von laufenden Erträgen (Cashflow, z. B. aus Miet- oder Pachteinnahmen) und der erwarteten Wertsteigerung des Objektes. Kurzfristige Investments zielen häufig auf schnelle Wertschöpfung, bspw. durch Aufvermietung oder Restrukturierung und schnellen Wiederverkauf.

Privater und institutioneller Investor

Investoren lassen sich in die Gruppen der privaten und der institutionellen Anleger einteilen. Private Investoren erwerben Immobilien meist zum Zwecke der Altersvorsorge oder zur Eigennutzung. Die Motivation kann aber auch wie bei institutionellen Anlegern darauf ausgerichtet sein, in erster Linie regelmäßige Einnahmen zu generieren oder von Wertsteigerungen zu profitieren. Institutionelle Investoren hingegen sind Unternehmungen, die sich auf den Handel mit Immobilien spezialisiert haben. Ihr Investitionsvolumen ist hoch genug, um einen eigenen Geschäftsbetrieb erforderlich zu machen. Typischerweise agieren sie als Kapitalsammelstellen und investieren Gelder Dritter. Sie verfügen über aktuellere Marktinformationen und können auf detaillierte Marktmodelle zurückgreifen. Beides Faktoren, die privaten Investoren häufig nicht zur Verfügung stehen.
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: 11/19/2019