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Ferienglück in privaten Wohnungen

Was Mieter oder Eigentümer beachten müssen

Ferienwohnungen sind eine beliebte und meist preiswertere Alternative zu Hotels oder Pensionen. Sie werden in der Regel bereits als Ferienwohnungen oder -apartments gebaut. Doch wie ist das eigentlich: Kann man auch eine „normale“ Mietwohnung oder Eigentumswohnung gewerblich an Touristen vermieten? In attraktiven Großstädten wird darüber seit einiger Zeit gestritten. Auslöser ist, dass sich Mieter in Mehrfamilienhäusern, hauptsächlich in den Stadtzentren, über erhebliche Störungen beschweren, die durch häufig wechselnde Touristen und Touristengruppen verursacht werden. Das kann geschehen, wenn Hauseigentümer leer werdende Wohnungen in großen Zinshäusern im großen Stil als Ferienwohnungen vermarkten, was in touristisch boomenden Regionen lukrativ ist. Doch das ständige Kommen und Gehen kann den Hausfrieden stören. Außerdem, so der Vorwurf, wird dringend benötigter Wohnraum dem Markt entzogen. In mehreren großen Städten mit knappem Wohnraum wird heftig darüber diskutiert.

Je nachdem, ob es sich um Mieter oder Eigentümer handelt, die ihre Wohnung an Touristen vermieten wollen, ist die Situation unterschiedlich. Für Mieter gilt: Sie dürfen ihre Wohnung nicht ohne Einwilligung des Vermieters gewerblich an Touristen vermieten. Anders sieht es bei Wohnungseigentümern aus, die ihre Wohnung erst einmal vermieten dürfen, wie sie es für richtig halten. Es gibt jedoch unterschiedliche Aussagen zum Beispiel dazu, ob eine Eigentümergemeinschaft die Vermietung speziell an Touristen untersagen kann. Eines jedoch muss in jedem Fall bedacht werden: Einnahmen aus gewerblicher Vermietung an Touristen sind steuerpflichtig, die Einnahmen müssen also in der Steuererklärung benannt werden.

Daneben spielen jedoch die Vorschriften in den jeweiligen Kommunen eine gewichtige Rolle. Die sind durchaus unterschiedlich und werden unter Umständen in eine Genehmigungspflicht oder ein Verbot gefasst. In mehreren Städten, darunter Frankfurt, Köln und Bonn, gibt es inzwischen Festlegungen, die die gewerbliche Nutzung privater Wohnungen als Ferienwohnungen eindämmen.

Wie immer ist ein Interessenausgleich nötig. Touristen freuen sich über private Unterkünfte mit Flair zum erschwinglichen Preis. Auch etliche Onlineanbieter setzen auf dieses Pferd. Die Interessen von Eigentümern, Mietern, Wohnungsuchenden und Touristen abzuwägen, bleibt eine Aufgabe, die nicht pauschal zu lösen ist, sondern auch das Umfeld und den Einzelfall beurteilen sollte.

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