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Kaffeepause

Eine Tasse Kaffee bitte
Aus Genussmitteln sind seit Jahren Lifestyle-Produkte geworden. Eine wahre Wissenschaft hat sich auch um die Kaffeebohne und die daraus gewonnenen Produkte entwickelt. Es ist fast unmöglich geworden, sich in ein Café zu setzen und einfach eine Tasse Kaffee zu ordern. Die Vielfalt der Zubereitungsarten und Zutaten ist riesig geworden.

Anregendes aus dem Orient
Der Ursprung des Kaffeeanbaus soll in der Region Kaffa im äthiopischen Hochland und im tropischen Afrika liegen. Nach Europa kam der Kaffee im 16. Jahrhundert durch Reisende, die die Kunde von dem anregenden Getränk aus dem Orient mitbrachten. Seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts begann ein schwunghafter Handel. Leisten konnten sich das edle bittere Getränk aus gerösteten Kaffeebohnen jedoch anfangs nur wenige. Die ersten Kaffeehäuser Deutschlands wurden in Bremen (1673) und Hamburg (1677) eröffnet. Berühmt ist in Leipzig das Haus „Zum arabischen Coffe Baum“, wo im historischen Gemäuer seit 1711 und noch heute Kaffee ausgeschenkt wird. Mit Milch, Sahne oder Zucker und einem Glas Wasser serviert, wurde Kaffee immer mehr zum Lebenselixier der Freigeister und Künstler. Dagegen konnte auch Preußenkönig Friedrich der Große nichts ausrichten, als er 1768 das Kaffeetrinken unter Strafe stellte. Das Verbot wich bald der Erkenntnis, dass sich aus Einfuhrzöllen ordentlich viel herausschlagen lässt.

Von der Kaffeekanne zum Automaten
An Beliebtheit hat der Kaffee bis in die Gegenwart nichts eingebüßt, im Gegenteil: Wer besonders viel von der Kaffeezubereitung versteht, nennt sich heute Barista. Aus den beiden Kaffeesorten Arabica, die mehr Öle in sich trägt, und der kräftigeren und koffeinhaltigeren Robusta sowie mithilfe allerlei verschiedener Apparaturen zaubern sie ihre Kaffeeköstlichkeiten. War früher Omas dickbauchige Kaffeekanne auf dem Tisch das Non plus Ultra, wurde sie später von der Kaffeemaschine abgelöst, die eine Kanne Filterkaffee produziert, dann von Kaffeeautomaten, die Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato auf Knopfdruck hergeben oder von Kapsel- oder Padmaschinen.

Back to the Roots
Auch bei der Kaffeezubereitung werden alte Zubereitungsarten heute wieder hervorgeholt, veredelt und neu interpretiert. Es wird wieder Filterkaffee getrunken. Die Röstung schwankt in vielen Nuancen zwischen hell und dunkel. Die Bohnen werden kurz vorher frisch gemahlen, wie die Oma das früher auch handhabte. Die Wahl des Filters ist Glaubenssache: Keramik, Papier oder „Gold“-filter. Viele kleine Kaffeeröstereien abseits der bekannten Ketten bieten Bioqualität und Fair Trade.

Immer wieder schwappt eine neue Mode meist über den großen Teich: Im vorigen Jahr war das unter anderem Cold Brew. Das kalt gebrühte Vergnügen hat mit dem guten alten Eiskaffee jedoch nichts gemein, denn Cold Brew ist kein abgekühlter Kaffee, sondern ein kalt aufgegossener. Die Angaben für die Zeit, die in ein solches hippes Getränk investiert werden muss, schwanken zwischen 20 Minuten und 12 Stunden. Dafür soll er aromatischer und säureärmer sein. Und teurer. Na dann, hoch die Tassen!

Tipps für leckere Cafés in Deiner Stadt

Frankfurt:

Kaffeewerk Espressionist, Europaallee 29, Tel. 069 91316787, Montag bis Samstag 8 bis 18 Uhr, http://www.kaffeewerk-espressionist.de/

Kaffeemacherei
, Eckenheimer Landstraße 70, Tel. 069 48008766, Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr, https://de-de.facebook.com/kaffeemacherei

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