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Die neue Sonder-AfA kommt!

Die schon seit Längerem diskutierten neuen Steuererleichterungen (Sonder-AfA) für den privaten Wohnungsneubau sind auf einem guten Weg. Der Gesetzentwurf ist vom Bundeskabinett gebilligt worden, nun müssen noch Bundestag und Bundesrat zustimmen. Das gilt jedoch nicht mehr als großes Hemmnis, weil Kritikpunkte im Vorfeld ausgeräumt wurden. Dazu gehört die Anhebung des Höchstbetrages der Baukosten von den bisher diskutierten 2.200 Euro auf 3.000 Euro pro Quadratmeter. Wird diese Grenze überschritten, gibt’s nichts. Gefördert werden bei Einhaltung der Fördergrenze maximal 2.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Die steuerliche Abschreibung erfolgt dann über drei Jahre.

Eingeschränktes Fördergebiet
Der Gesetzgeber will Wohnungsbau auf angespannten Märkten gezielt fördern. Das dürfte im Raum Frankfurt, Düsseldorf und Köln/Bonn jedenfalls der Fall sein. Als Bezugsgröße für ein potenzielles Fördergebiet gelten die Mietenstufen des Wohngelds. Gemeinden mit Mietenstufen IV bis VI, deren Mietenniveau mindestens fünf Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt, gehören ebenso dazu wie Gebiete, für die eine Mitpreisbremse eingeführt wurde. Weitere Bedingung: Die Wohnungen müssen mindestens zehn Jahre lang für Wohnzwecke vermietet werden.

Schnelles Bauen erwünscht
Private Investoren sollen angeregt werden, möglichst schnell zu bauen, denn die Wohnungsnot ist in vielen Ballungsräumen jetzt schon akut. Es fehlen besonders Mietwohnungen für mittlere und untere Einkommensgruppen. Dazu kommen die vielen Flüchtlinge, die für eine schnelle Integration möglichst bald aus den Sammelunterkünften raus sollen. Auch sie drängen dann auf den Wohnungsmarkt. Die Förderung wird auf Baumaßnahmen begrenzt, die zwischen 2016 und 2018 begonnen werden. Bauantrag oder Bauanzeige sind die dafür geltende Größe. Letztmalig kann die Sonderabschreibung im Jahr 2022 in Anspruch genommen werden.

Die Tücken der Sonder-AfA
Nur dann, wenn aus Erfahrungen gelernt wird, kann die Sonderabschreibung den Mietsuchenden wie der Bau- und Immobilienwirtschaft helfen. Denn in den 1990er Jahren gab es bereits eine Sonder-AfA für den Osten Deutschlands. Dort entstand eine Blase, die viele Jahre anhielt. Diese Erfahrung gilt es im Hinterkopf zu haben, damit keine neuen Verwerfungen entstehen.

Der „Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus“ kann hier nachgelesen werden:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Gesetze/2016-02-03-Foerderung-des-Mietwohnungsneubaus.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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