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Mietkauf – Eine Alternative?

Chancen und Risiken

Wenn man den Traum von einer eigenen Immobilie träumt, geht man normalerweise den Weg der Immobilienfinanzierung bei einer Bank oder Sparkasse. Was aber, wenn man keine Kreditzusage erhält? Dann kommt möglicherweise die Alternative „Mietkauf“ ins Spiel, die sich bislang aber nicht am Markt durchsetzen konnte.

 

Mietkauf – Was ist das?

 

Es gibt zwei verschiedene Modelle des „Mietkaufs“. Bei der ersten Variante kaufen die Interessenten die Immobilie sofort und der Verkäufer stundet den Kaufpreis für einen festgelegten Zeitraum. Hierbei zahlt man dann monatlich an den Verkäufer eine Miete, die dann mit den Zinsen und einem Tilgungsanteil verrechnet wird. Am Ende des Stundungszeitraums wird dann der vereinbarte Kaufpreis an den Verkäufer gezahlt.  

Der Optionskauf stellt die zweite Variante dar. Hier kauft eine Genossenschaft oder ein Bauträger die Immobilie, und vermietet diese an den Interessenten weiter. Gleichzeitig erhalten diese die Option, die Immobilie innerhalb von bis zu 25 Jahren zu einem heute festgelegten Preis vom Eigentümer zu kaufen. Das heißt, sie können kaufen, müssen aber nicht. 

Bei beiden Modellen ist wichtig zu berücksichtigen, wie viel von der gezahlten Miete auf den letztendlichen Kaufpreis angerechnet wird – damit steht und fällt die Chance ein gutes Geschäft zu machen.  

Aber lohnt sich das „Mietkaufmodell“ tatsächlich gegenüber einer Immobilienfinanzierung? Für junge Familien auf jeden Fall eher nicht. Aber auch andere Interessenten sollten erst einmal die zahlreichen Möglichkeiten von staatlichen Zuschüssen und Förderungen ausloten. Auch sollte man überlegen, warum die entsprechende Immobilie als „Mietkaufobjekt“ angeboten wird, also warum der Verkäufer „Bank spielen“ möchte. Ist es vielleicht ein mangelhaftes oder überteuertes Objekt, welches zu normalen Finanzierungskonditionen am Markt nicht verkäuflich ist? Und was passiert, wenn der Anbieter insolvent geht? 

Man sollte vor dieser Entscheidung alle Aspekte gründlich prüfen und sich ausführlich beraten lassen. Und falls man sich für das „Mietkaufmodell“ entscheidet, sollte man  den Vertrag auf jeden Fall notariell beurkunden lassen, da er sonst unwirksam ist. 

 

Vor- und Nachteile des Mietkaufs im Überblick


Vorteile:
 

-       Flexibilität: Beim Optionskauf haben Sie zwar die Möglichkeit jederzeit das Objekt zu kaufen, sind aber nicht zum Kauf verpflichtet und somit flexibler, etwa falls Sie umziehen müssen

-       Stabile Rate: Die Monatsrate bleibt über die gesamte Laufzeit des Mietkaufvertrages unverändert. Sie sind unabhängig von der Zinsentwicklung.

-       Eigentum ohne Bankkredit: Für Personengruppen, die aus Prinzip keinen Bankkredit bekommen, einen Immobilienkauf aber finanzieren könnten, bietet sich das Mietkaufmodell an. So kommen auch sie zum Eigenheim, und das ohne Bankkredit.


Nachteile:
 

-       Meist keine Fördermittel für junge Familien: Junge Familien erhalten in fast allen Bundesländern Zuschüsse oder zumindest vergünstigte Kredite für den Bau oder Kauf einer Immobilie. Diese Fördermittel gelten meist nicht für Mietkaufmodelle.

-       Viele schlechte Objekte: Oft werden mangelhafte oder schlecht zu verkaufende Immobilien mit Mietkaufmodellen angeboten, um sie so doch noch zu verkaufen. 

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