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Was beim Kauf eines Grundstücks beachtet werden sollte

Welche sind die drei wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Grundstücks? Erstens die Lage, zweitens die Lage und drittens die Lage. Diese so oft kolportierte Binsenweisheit ist ohne Zweifel grundlegend. Doch es gibt weitere wichtige Gesichtspunkte, die bei einer Kaufentscheidung herangezogen werden sollten. Denn eine selbstgenutzte Immobilie ist in der Regel eine Anschaffung fürs Leben und zugleich die größte finanzielle Herausforderung für den Bauherrn und seine Familie.

Beginnen wir mit den genannten „drei“ wichtigsten Kriterien: Die Lage ist das einzige, was nicht verändert werden kann. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes grundlegend. Deshalb sollte sich der Bauherr zuerst fragen, ob er eher städtisch oder ländlich wohnen möchte. Doch Vorsicht, wer im Grünen leben möchte, sollte genau prüfen, ob die gewünschte Idylle nicht durch die Straße mit Kopfsteinpflaster oder gar nahe Autobahnen empfindlich gestört wird. Eine kleine Wohnstraße kann, wenn sie als beliebte Umfahrung einer verstopften Hauptstraße genutzt wird, durchaus nerven. Auch die Flugrouten naheliegender Airports sollten geprüft werden. Am besten ist es, zu verschiedenen Tageszeiten und auch mal in der Nacht durch die Gegend um das Wunschgrundstück zu laufen, um einen authentischen Eindruck zu erhalten. Auch wer die unmittelbaren Nachbarn sind, ist eine nicht zu unterschätzende Frage für das spätere Wohlbefinden.

Welche Infrastruktur möchte der Bauherr in fußläufiger, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto schnell zu erreichender Entfernung wissen: Kindergarten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Dienstleistungen, Kultur, Natur? Wenn zum Beispiel der Nachwuchs ständig chauffiert werden muss, um die Schule, Freunde oder Freizeitaktivitäten zu erreichen, ist das schon eine Herausforderung, der sich der Bauherr bewusst sein sollte.

Die Größe des Grundstücks, aber auch seine Proportionen sind wichtig für die geplante Bebauung. Ein „Schlauch“ ist schwierig zu händeln, denn es müssen gesetzlich festgelegte Abstände zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Meist sind es mindestens drei Meter, die eine Hauswand von der Grundstücksgrenze entfernt sein muss, doch örtliche Regularien können abweichen. Was für ein Haus in welcher Bauweise und Größe gebaut werden darf, ist im Zweifelsfall dem örtlichen Bebauungsplan zu entnehmen. Im Grundbuch ist zu ersehen, ob das Grundstück mit so genannten Dienstbarkeiten belegt ist. Dazu gehören Wege-, Überfahrts- und Leitungsrechte für Nachbargrundstücke, die die eigenen Baupläne eventuell beeinträchtigen können.

Geprüft werden sollte auch der Grund und Boden an sich: Gibt es auf dem Baufeld große Bäume, die nur mit Genehmigung gefällt werden dürfen? Steht noch altes Bauwerk, das entfernt werden muss? Ist der Boden belastet, weil früher zum Beispiel eine Gärtnerei oder eine Autowerkstatt hier beheimatet waren? Ein Bodengutachten kostet in jedem Fall weniger als eine nachträgliche teure Sanierung des Bodens. Wichtig ist auch die Konsistenz des Bodens. Lehmige, sandige, tonhaltige oder steinige Böden stellen nicht nur den künftigen Hobbygärtner vor Herausforderungen, sondern können auch den Bau verteuern.

Schließlich – was kostet das Grundstück? Wer mehr als geplant für das Bauland ausgibt, muss eventuell beim Haus Abstriche machen, um das Budget nicht zu überziehen. Hier muss abgewogen werden, was als wichtiger empfunden wird. Der pure Kaufpreis sagt außerdem nicht alles: Sollte das Grundstück noch nicht erschlossen sein, (Wasser, Strom, Gas) müssen die Erschließungskosten noch aufgebracht werden. Auch die Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer und Notargebühren für den Grundbucheintrag sowie gegebenenfalls Maklerkosten summieren sich.

Ist alles bedacht, steht einem Kaufvertrag nichts im Wege.

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