Aktuelle Zahlen deuten auf ein spürbar wiederbelebtes Investmentgeschehen auf dem deutschen Immobilienmarkt hin. Insbesondere internationale Investoren drängen zurück in den Markt - wenn auch unter veränderten Vorzeichen. "Sicherheit" ist das Markenzeichen des Immobilienstandorts Deutschland.
Ein im Auftrag von CORPUS SIREO vom Analysehaus BulwienGesa AG erstelltes Positionspapier zur Aktivität des deutschen Transaktionsmarktes kommt zu optimistischen Ergebnissen: In diesem Jahr wird ein Transaktionsvolumen von 20 Milliarden Euro erwartet, was eine Steigerung von über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist. Mittelfristig kann von einem weiteren Anstieg und einer Konsolidierung auf einem Niveau von rund 30 bis 40 Milliarden Euro jährlich ausgegangen werden.
Amerikaner ab 2013 zurückerwartet "Unter den internationalen Investoren hat sich die Stabilität des deutschen Immobilienmarktes herumgesprochen, im Gegensatz zu den opportunistischen Strategien der Vor-Krisen-Zeit stehen nun vor allem Sicherheitsaspekte und damit auch Deutschland im Fokus der Investitionsstrategie", berichtet Andreas Schulten, Mitglied des Vorstands der BulwienGesa. In den kommenden zwei Jahren werden besonders europäische und asiatische Investoren in Deutschland aktiv, ab 2013 werden auch die Amerikaner zurückerwartet. Insgesamt wird damit gerechnet, dass der Anteil der Ausländer unter den in Deutschland aktiven Immobilieninvestoren wieder auf rund 50 Prozent steigt, dem Niveau der Boomjahre.
Verglichen mit anderen europäischen Standorten bieten Immobilieninvestments in deutschen Metropolen wie München, Frankfurt, Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg oder Stuttgart stabile Performance bei geringer Volatilität. Darüber hinaus zeigt schon die Aufzählung von sieben Metropolen, wie breit aufgestellt der deutsche Immobilienmarkt ist - in Großbritannien konzentrieren sich die Transkationen in London, in Frankreich steht Paris im Zentrum des Investmentgeschehens.
Deutscher Büromarkt im Aufwind Die deutsche Wirtschaft zeigt aktuell einen dynamischen Aufschwung. Mit 2,2 Prozent BIP-Zuwachs im zweiten Quartal 2010 verzeichnet Deutschland das höchste vierteljährliche Wirtschaftswachstum seit über einer Dekade. Neben guten Exportraten ist auch die steigende private Konsumlaune ein Grund hierfür. Gleichzeitig bietet die aktuelle Schwäche des Euro günstige Investitionsgelegenheiten für Anleger aus dem nichteuropäischen Ausland, da sie deutsche Immobilien vergleichsweise günstiger einkaufen können. Bereits jetzt entspricht das Transaktionsvolumen deutscher Gewerbeimmobilien etwa 20 Prozent des europäischen Transaktionsvolumens.
"Ab 2011 erwarten wir eine verstärkte Rückkehr ausländischer Investoren auf den deutschen Immobilienmarkt, insbesondere Büroimmobilien werden wieder nachgefragt", erwartet Ingo Hartlief, Geschäftsführer der CORPUS SIREO Asset Management Sparte. "Insgesamt wird Deutschlands Bedeutung als Anlageziel für internationale Investoren wieder deutlich zunehmen, da die Kombination aus Rendite und Risiko bei deutschen Investments im europäischen Vergleich sehr attraktiv ist", so Hartlief weiter. Ein Grund: viele europäische Büroimmobilienmärkte unterliegen großen Schwankungen. Investitionen können in solchen Märkten zwar sehr lukrativ, aber eben auch sehr verlustreich sein. Demgegenüber ist der deutsche Markt ein solider und verlässlicher Performer.
Über CORPUS SIREO CORPUS SIREO, Köln/Heusenstamm, ist einer der größten deutschen Immobiliendienstleister. Das Unternehmen bietet Investment- und Asset Management Leistungen für institutionelle Kunden, Banken und Unternehmen mit eigenen Immobilienbeständen. Für Eigennutzer und Investoren ist CORPUS SIREO zudem als Makler und Projektentwickler aktiv. Rund 530 Mitarbeiter betreuen von zehn Standorten in Deutschland sowie Luxemburg aus Immobilien im Wert von über 17 Milliarden Euro.
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Pressekontakt: Yvonne Hoberg T +49 221 399 00 120