Die Wohnimmobilienpreise in Köln haben sich im Jahr 2007 kaum verändert: So sank der angebotene Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Köln leicht um 2,9 Prozent von 1.886 EUR auf 1.833 EUR. Auch die Preise für Einfamilienhäuser gaben in Köln nur leicht nach: Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 280.000 (Vj.: 292.000) EUR.
Die Wohnimmobilienpreise in Köln haben sich im Jahr 2007 kaum verändert: So sank der angebotene Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Köln leicht um 2,9 Prozent von 1.886 EUR auf 1.833 EUR. Auch die Preise für Einfamilienhäuser gaben in Köln nur leicht nach: Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 280.000 (Vj.: 292.000) EUR.
Ähnlich wie in Köln haben sich die Wohnungspreise auch in der Nachbarstadt Bonn stabil entwickelt. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen gab leicht um 0,7 Prozent auf 1.659 (Vj: 1.671) EUR/m² nach. Einfamilienhäuser wurden im Durchschnitt mit einem Preisabschlag von 5,5 Prozent (270.000 EUR) angeboten.
Im Vergleich liegt das Preisniveau auf dem Bonner Markt für Bestandsobjekte mit 1.587 EUR/m² unter dem der Domstadt (1.721 EUR/m²). Im Neubaubereich ergibt sich folgendes Bild: Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen lagen in Köln (2.354 EUR/m²) gleichauf mit Bonn (2.356 EUR/m²), während neu errichtete Einfamilienhäuser in Köln mit 276.800 Euro etwas teurer angeboten wurden als in der Bundesstadt (256.400 EUR).
Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt der „City Report Wohnen“ der CORPUS SIREO Makler GmbH, Köln, der in Kooperation mit Prof. Dr. Manfred Nutz, Professor am Geographischen Institut der Universität zu Köln, entstanden ist. Für den jährlich erscheinenden Marktbericht wurden mehr als 352.000 Immobilieninserate aus Zeitungen und Internetportalen des Jahres 2007 ausgewertet.
Wie in den Vorjahren übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot, wobei in Köln die Zahl der Offerten auf 5.911 (Vj.: 6.560) fiel. Bei deutlicher Angebotsverknappung kletterte der Neubauanteil auf 25,9 (Vj.: 20,7) Prozent, was für einen leicht rückläufigen Durchschnittspreis für Einfamilienhäuser sorgte.
Ein weiterer wichtiger Trend am Wohnungsmarkt sind die gestiegenen Ansprüche der Käufer an die Energieeffizienz des Hauses. „Mit Einführung des Energiepasses sind Käufergruppen seltener bereit, Investitionen in Wärmedämmung und Haustechnik allein zu tragen. Immobilieneigentümer konnten somit seltener die geforderten Verkaufpreise erzielen und mussten längere Vermarktungszeiten in Kauf nehmen“, erläutert Jürgen Probst, Geschäftsführer der CORPUS SIREO Makler GmbH, Köln.
Das Umland der beiden Städte Köln und Bonn sei weiterhin durch starke Suburbanisierungsbewegungen gekennzeichnet. Niedrigere Bodenpreise und größere Flächenverfügbarkeit sorgten hier für eine rege Bautätigkeit und Bevölkerungszuwächse. „Steigende Kraftstoffpreise, aber auch die Ausweisung großflächiger Baugebiete in den Städten wirken der Suburbanisierung jedoch seit einigen Jahren erfolgreich entgegen und konnten die Wanderungsverluste junger Familien ans Umland reduzieren“, führte Probst weiter aus.
In Köln bieten vor allem ehemalige Gewerbeflächen noch Entwicklungspotentiale für Wohnbaumaßnahmen, wie z.B. die Clouth Werke in Nippes oder der Deutzer Hafen. Ein gelungenes Beispiel für die Revitalisierung von Gewerbeflächen ist das Projekt „SÜLZ PUR“: Auf dem ehemaligen Daimler Chrysler Gelände in Köln-Sülz entstehen derzeit 200 Eigentumswohnungen.
In Bonn finden sich größere Projektentwicklungen in Duisdorf und die „Rheinauer Gärten“ in Plittersdorf. Auf der rechten Rheinseite wird derzeit in Beuel im Ortsteil Vilich-Müldorf ein 30.000 m² großes Areal erschlossen und auch Königswinter hat Neubaupotential. An hochwertigen innerstädtischen Standorten wie der Südstadt oder Poppelsdorf sind in der Regel nur kleinteilige Projektentwicklungen möglich. Ein Beispiel hierfür ist „Schumann No 8“ im Gründerzeitviertel der Bonner Südstadt.